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Klavier- und Cembalobauer/in

Was machen Klavier- und Cembalobauer?

Vom drei Meter langen Konzertflügel über das Kleinklavier bis zum Cembalo: Klavier- und Cembalobauer entwerfen und fertigen alles. Auch Instrumente die älter als 70 oder 80 Jahre sind, klingen vom Feinsten. Vorausgesetzt sie werden regelmäßig gespielt und: die Verarbeitung muss natürlich stimmen. Klavier- und Cembalobauer achten daher genau auf die Holzqualität und verarbeiten es mit viel Liebe zum Detail. Mechanik, Spielbarkeit und Klang müssen fein aufeinander abgestimmt sein. Ein gutes Gehör und eine gehörige Portion Musikalität sind für diesen Beruf natürlich wichtig, denn schließlich müssen die Instrumente gestimmt werden, bevor der Kunden das erste Mal darauf spielt. Klavier- und Cembalobauer werden in einer der beiden Fachrichtungen ausgebildet:

Klavierbau

Cembalobau

Klavier- und Cembalobauer ...

  • kennen Aufbau und Funktionsweise von Klavieren, Flügeln und Cembali
  • wählen geeignete Hölzer und sonstige Materialien aus
  • stellen bezogene Rasten (Holzgerüst, das den Resonanzboden trägt) und Resonanzkörper her und schneiden z. B. Hölzer zu oder leimen Rippen und Stege auf den Resonanzboden
  • behandeln Oberflächen, wie z. B. Holz, Kunststoff oder Elfenbein durch Schleifen, Lackieren, Färben usw.

Für wen ist der Job geeignet?

Bewerber sollten ...

  • Spaß an der Arbeit mit Holz und "Tönen" haben
  • ein sehr gutes Gehör mitbringen
  • sich für mechanisch-technische Zusammenhänge interessieren
  • Klavierspielen können

Nicht geeignet ist die Ausbildung ...

  • bei Empfindlichkeit oder Allergien gegenüber bestimmten Lösungsmitteln.

Quelle: © BMWi